Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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In der Nachſchrift von einem ihrer Briefe meldete ſie ihm, daß das junge Maͤdchen, wel⸗ ches er ihr empfohlen, bei ihr angelangt, und ſeinem Wunſche gemaͤß, gut von ihr aufgenom⸗ men worden ſei. Gern haͤtte Tycho, der ſehr erfreut uͤber die Nachricht war, daß Chriſtine ſich unter dem ſichern Schutze Sophiens befaͤnde, auch noch in Erfahrung gebracht, wie jene der Schweſter gefiele? allein Sophie hatte ſich nicht daruͤber ausgelaſſen, und ſie zu befragen, wagte er nicht, da er das Geheimniß ſeines Herzens dadurch zu verrathen fuͤrchtete, das er gern ſich ſelbſt verhehlt haͤtte.

Die ſchriftlichen Mittheilungen zwiſchen ihm und Sophien hoͤrten ſelbſt dann nicht auf, als er auf den Wunſch ſeiner Baſe Margarethe, die in allen Stuͤcken dem Willen ihres verſtorbenen Ehegatten nachleben wollte, ſich auf Reiſen begab, um ſeine Kenntniſſe zu erweitern und ſich jene Bildung ganz anzueignen, die man allein in der Fremde erlangt.