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Weſen ausſchuͤtten, das ihn mehr mit dem Her⸗ zen, als mit dem Verſtande begriff, und eben dieſes that ihm ſo wohl.
Oft nahm er Chriſtinens Hand in die ſeine, und ſie duldete es; oft ſah er ihr liebend in das ſchoͤne, ſeelenvolle Auge und erblickte einen ganzen Himmel von Liebe in demſelben. Jedes Wort, das ſie, ihr ſelbſt unbewußt, zu ihm ſprach, athmete zugleich die tiefſte, innigſte und reinſte Zuneigung; jedesmal, wenn er zu ihr eintrat, brachte er den Himmel in ihre Huͤtte.
—„Chriſtine,“ ſagte er einſt, uberwäͤltigt von dem ſeligen Gefuͤhle, von dem reinſten, beſten und unſchuldigſten Weſen ſo geliebt zu ſein,„Chriſtine, Du liebſt mich, ich weiß es: willſt Du mein Weib, die Gefaͤhrtin meines Lebens ſein?“
Er hatte bei dieſen Worten ihre Hand er⸗ griffen, die heftig in der ſeinigen zitterte; zu antworten vermochte ſie nicht, nur durch einen


