Teil eines Werkes 
2. Band (1839)
Entstehung
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—„Ihm iſt nicht ganz wohl und ich bin in’s Feld hinausgegangen, einige heilſame Kraͤu⸗ ter fuͤr ihn zu ſuchen,“ war Chriſtinens Antwort. „Gut, Herr Junker, daß Ihr mich daran erin⸗ nert, faſt haͤtte ich den Zweck meines Ausgehens vergeſſen,“ fuͤgte ſie hinzu.„Dort unten, am Raine, ſtehen die Kraͤuter, deren ich bedarf; ſie werden gute Dienſte thun, denn nie ſind ſie kraͤfttger und wirkſamer, als eben im Fruͤh⸗ linge.“

—„Ich werde ſie Euch leſen helfen und dann mit Euch zum Vater gehen,“ verſetzte Tycho.

—„Ihr ſeid ſehr guͤtig,“ ſagte ſie, einen dankbaren Blick auf ihn werfend;„und wie wird ſich auch der Vater freuen!“

—„So gedenkt Ihr noch immer mit Theil⸗ nahme mein?“ fragte er.

—„O mein Gott, wie ſollten wir nicht?“ verſetzte ſie und erroͤthete lebhaft.„Wir haben uns oft nach Euch erkundigt, Herr Junker,“