— 184—
welches ſie ſich nicht die Muͤhe geben mochte, ihr zu verhehlen.
„Als ich zuletzt Sie ſah, hatte ich gewiß nicht erwartet, Sie ſo wieder zu finden. Ich wünſche Ihnen Glück dazu, daß Sie die Gabe leicht und obendrein ſo ſchnell vergeſſen zu können, in ſo hohem Grade beſitzen, ſie iſt nicht Jedem verliehen,“ ſetzte Eugenia mit ſcharfem ſchneidendem Tone hinzu, während die Röthe des in ihr aufſteigenden Zornes ihre bleichen Wangen färbte.
Anna ſtand vor ihr wie verſteinert, erblaſ⸗ ſend, mit ſchmerzlich zitternder Lippe, Thränen im Auge:„nein, das halte ich nicht aus,“ ſeufzte ſie leiſe vor ſich hin.„Geht, Kinder, geht zurück in den Garten,“ ſprach ſie müh⸗ ſam ſich faſſend.„Ignaz, ſammle die übrigen Blüthen und abgefallnen Früchte, unter den Orangenbäumen hinter dem Hauſe auf, und laß mir keine liegen; Anna, du ſammelſt die abgefallnen Noſenblätter, und ja recht ſorgſam,


