Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
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neue Bekanntſchaften oder Vergnügungen auf⸗ zuſuchen, die ſchon längſt allen Reiz für ſie verloren hatten; aber eine Freude war ihr doch geblieben, oder vielmehr, ſeit ſie jeder

andern entſagte, in ihr erwacht, die Freude

an der Natur, die gewöhnlich erſt dem ſtiller werdenden Gemüthe, im ſpätern Alter, zur Entſchädigung wird, wenn alle andre Freuden von uns abfallen.

In Aachens reichen Umgebungen konnte ſie dieſelbe im vollſten Maaße deſeledigen und that es auch.

Sobald ſie nur leidlich wohl ſch fühlte, fuhr ſie in einem leichten Wagen in's Freie, gewöhnlich nur von einer ihrer Kammerfrauen und ihren Dienern begleitet; ſie pflegte immer vorzugsweiſe ſolche Gegenden zu wählen, die der Entfernung wegen, nur ſelten von dem gewöhnlichen Schwall der Fremden beſucht wurden, und kehrte oft ziemlich ſpät wieder nach Hauſe, ohne daß der Graf etwas dage⸗