Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
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mir, daß kein Geiſt des Truges deine himm⸗ liſche Geſtalt angenommen hat um mich zu verlocken. So führe denn du dem wahren Heil mich zu, ſorglos wie ein Kind folge ich dir, meinem guten Engel.

Aber lohne auch du mein Vertrauen mit Gegenvertrauen, du, mein Leben! meine Welt! folge auch du mir getroſt auf der Bahn, die von ſelbſt ſich mir ebnet, im hellſten Son⸗ nenſchein liegt ſie vor mir. Sey es auch, daß das Unvermeidliche im vollſten Umfange uns träfe, daß der Zorn des Biſchofs mich verſtößt und verfolgt, die Macht ſeines mit dem Krumm⸗ ſtabe bewaffneten Arms reicht über die Gränze ſeiner Kirche nicht hinaus, und in dem Bruder meiner Mutter gab mir das gütige Geſchick einen Beſchützer.

Von meiner Kindheit an war ich ſein Lieb⸗ ling, er allein von allen meinen Verwandten hat von jeher dem Plan, mich dem geiſtlichen Stande zu widmen, ſich widerſetzt, er wird