Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
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hatte. Doch Eugenien gieng noch die Muſik des letzten Kottillions im Kopf herum, und ſie hörte nur mit halbem Ohr auf das Ge⸗ plauder der treuen Seele.

Der Ball, von dem Eugenia eben zu Hauſe kam, war frellich der höchſte Lichtpunkt der diesjährigen Karnevalsfreuden geweſen, deren lange glänzende Reihe er beſchloß. Sämmt⸗ liche Damen, nebſt dem ganzen ihren Winken folgendem Heere von Schneidern, Putzmache⸗ rinnen und Kammerjungfern, waren ſchon mehrere Wochen vorher mit Zurüſtungen zu demſelben beſchaͤftigt geweſen, denn eine ſolche Gelegenheit, ohne eine entſtellende Geſichts⸗ maske, in den ausgeſuchteſten und kleidſamſten Trachten fremder Nationen ſich zu zeigen, war ihnen früher noch nie geboten. Auch Eugenia hatte es ſich angelegen ſein laſſen, eine ſo wich⸗ tige Staatsangelegenheit mit der gehörigen Auf⸗ merkſamkeit zu behandlen, ſie hatte indeſſen

Urſache gehabt mit dem Erfolg ihrer Bemü⸗

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