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„Zur Strafe! Zur Strafe!“ ſchrieen darauf Meh⸗ rere auf denjenigen, welcher dieſe Zweideutigkeit ge⸗ ſprochen.
„Das war zu frei und von ſchlechtem Ton!“
„Schlechter Ton? Wie's beliebt,“ entgegnete der Angegriffene;„aber das Spiel iſt ja doch zu nichts Anderem da, als um zu ſehen, welche Dame es am decen⸗ teſten macht.“
„Welche Kinderei!“ ſagte eine ſehr hübſche Frau von etwa dreißig Jahren, in der wir Frau von Porigard aus dem Salon der Herzogin von St. Aignan wieder er⸗ kennen.„Ich beſteige den Stuhl nicht, ehe er nicht beſſer geſtellt iſt.“
„O! das iſt eine Schande, Frau von Perigard,“ rief eine andere Dame, welche kurz vorher das Experiment mit ziemlichem Unglück gemacht hatte, inſofern als ſie beim Beſteigen des Stuhles ihren brodirten Strumpf bis zum Knie den Augen der jungen Männer bloß gegeben hatte, ohne daß deren Jubel darüber ſie in Verlegenheit geſetzt.
Frau von Perigard trat an den Stuhl heran.
„Aber wo ſetzt man den Fuß ein, um hinaufzu⸗ ſteigen?“ fragte ſie etwas verwirrt.
Man lachte. Jeder drängte ſich vor, Viele bückten ſich— eine Menge ſchrien durcheinander:
„Hier iſt ein Brett dazu!“


