Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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ſeit dem Januar in St. Lazare und der Vater begriff nicht, weßhalb ſein Proceß nicht erfolge.

Wir müſſen ihn vergeſſen machen, da kein ordent⸗ liches Anklagedekret gegen ihn erlaſſen iſt, hatte ihm Jo⸗ ſeph geſagt.

Der Alte hatte den grauen Kopf geſchüttelt und ſei⸗ nen Sohn, den Repräſentanten des Volks, der Liebloſig⸗ keit angeklagt.

Du warſt Generalconſul, hatte ihm das Convents⸗ mitglied geantwortet,aber Du biſt kein Staatsmann.

Herr von Chenier hatte darauf verſprochen, ſich in Alles zu fügen und Nichts auf eigene Hand zur Ret⸗ tung André's zu unternehmen.Es iſt ein Unglück, Vater von Söhnen zu ſein, meinte er dabei,welche ſich an Re⸗ volutionen betheiligen. Ich habe ihrer drei der Eine, Sauveur, iſt zu viel Royaliſt, der Andere zu viel Dichter, der Dritte, das biſt Du, Joſeph, zu viel Staatsmann.

Joſeph war übrigens nach der Verhaftung ſeines Bruders mehr denn je den Machthabern der Revolution verdächtig geworden. Er that zu wenig im Convent, um zu imponiren, er hatte neuerer Zeit keine Poeſie zu Tage gefördert, welche den Revolutionären gefielen. Feinde und Neider waren überdies genug vorhanden, um ihn zu verkleinern und anzuſchwärzen; es war Joſephs Glück, daß Robespierre ihn hielt und für keine der Verdächtigungen Couthons empfänglich war. Dennoch hatte man ihn aus der