Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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Er ſtand noch immer im Thor und im dichten Ge⸗ dränge. Jetzt ſuchten auch Chénier und die Gärtner mit Ihrer Beute an ihm vorbei in den Hof zu gelangen. Seine großen Feueraugen bohrten ſich auf dieſe ſtummen, ſchwar⸗ zen Geſichter; er ſah in der Mitte der Gruppe trotz der ſchwachen Beleuchtung die ſchwankende und geknickte Ge⸗ ſtalt Valeriens und wie unwillkürlich hielt er Chénier am Arme und ſagte:

Ha? Was iſt das? Zeig' einmal

Willſt Du, daß ſie ſtirbt? raunte Chénier ihm haſtig in die Ohren.

Danton ließ ihn los.Chenier! flüſterte er er⸗ ſtaunt.Geh, ich ſehe nichts. Und er trat wieder zurück und rief laut der Schaar zu, die noch immer von Allen als zu den Mördern gehörig betrachtet wurde:

Nicht wahr, Bürger, Ihr verſteht mich und wißt, daß ich über das Vaterland wache? Es ſoll Keiner, der ſchuldig iſt, entrinnen! Geht und vertraut uns. Ich achte Euch, daß Ihr mir folgt.

Haſtig ſchritt Chénier, noch einen ſtummen Blick des Dankes auf Danton werfend, mit der Geretteten über den Hof. Ungefährdet verließen ſie die Salpetrière, die bald darauf wieder in ihre alte Ruhe zurückſank, und eilten dem Orte zu, wo der Wagen mit Gilbert halten ſollte. Mühe⸗ los fanden ſie ihn; Gilbert, der eingeſchlafen war, wurde