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Er hielt André Chénier am Arme zurück und murmelte ihm entſetzt zu:
„Das iſt Baſile— laſſen Sie uns den Mördern um jeden Preis zuvorkommen!“
André warf einen flammenden Blick der Wuth nach der Rotte hinüber, die jetzt ſchon in den Hof der Salpe⸗ trière drang und von dem ihr entgegenkommenden Geſäng⸗ nißinſpektor die Schlüſſel zu den Kerkern verlangte. Im erſten Augenblicke faßte André krampfhaft den Griff ſei⸗ nes Säbels und wollte auf Baſile, den Urheber ſeines Un⸗ glücks, losſtürzen; aber der Ort, wo er ſich befand und der Zweck, zu dem er das Wagniß unternommen, riefen ſchnell ſeine Beſonnenheit zurück. Nur das Kleinod ſeines Lebens retten, nur Valerie befreien, alles Andere mußte an Intereſſe in dieſem Moment weit dahinter zurückſtehen.
Der Kaſtellan brachte eben zitternd die Schlüſſel zu den verſchiedenen Sälen, in denen ſich die Mehrzahl der Verhafteten befand. Lärmend und unter wildem Triumph⸗ geſchrei ſtürzte die Mörderbande, der auch Baſile zuge⸗ hörte, in das geöffnete Hauptthor. Das fahle Licht der Laternen erhellte nur ſchwach das Innere des Gebäudes und den von hohen Mauern umgebenen Hof, auf dem in rohem Geheul der Pöbel durcheinander wogte, fieberhaft den Augenblick erwartend, wo der Anblick der erſten Opfer ſeine diaboliſche Neugier befriedigen würde.
Dicht hinter der Mörderbande waren auch Chenier


