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Noch zwar bildeten ſie einen Theil der Gironde, minde⸗ ſtens in der äußerlichen Vereinigung mit dieſer Macht; aber ſie ſuchten dieſe doch ſchon zu ſchwächen, zu zerſplit⸗ tern, für ihre Zwecke dienſtbar zu machen und es gehörte kein beſonderer Scharfſinn dazu, um die Ueberzeugung zu erlangen, daß ſie, wilde, fanatiſche, rückſichtsloſe Geiſter, über kurz oder lang das gemäßigtere Element der Gi⸗ ronde überwältigen würden. Sie hatten ſich bereits, wie⸗ wohl ſie dem Jacobinerelubb angehörten, eine eigene Or⸗ ganiſation gegeben, diseiplinirten ihre Politik im Clubb der Cordeliers, brüſteten ſich ſtolz mit dem Spottnamen der Sansculotten, Ohnehoſen. Manche der beſten Redner und die eigentlichen Agitatoren gehörten dieſen Cordeliers an, ſo Robespierre, Danton, Marat, Camille Desmou⸗ lins, und ihr aufregender Einfluß machte ſich bereits in den Sitzungen des Jacobinerclubbs, bei der großen Maſſe und vornehmlich in den Gemeindeangelegenheiten von Paris geltend. Schon konnten ſie offen als Gegner der Gironde auftreten und den Kampf mit ihnen aufnehmen. Die neuerrichteten Sektionen von Paris, eine Art von mit großer Macht bekleideten Mairien, waren ihr Werk und unterſtanden meiſt ihrem Einfluß. Sie hatten die Pikencohorten geſchaffen und damit eine bewaffnete, leicht aufzureizende Macht zu ihren Dienſten. Manche bedeu⸗ tende Poſten in der Gemeindeverwaltung waren von ih⸗ ren Chefs bekleidet; Manuel war Procurator⸗Syndikus


