freite.— Zwar kamen wir ohne weitere Abentheuer nach Neapel, doch erfuhren wir unterwegs ſchon, daß Du mit Deinen Leuten in der Gegend Drngonara's hauſteſt; wir kommen dahin, und kamen wie Alles ſich zum Kampf bereitete; wir ſahen, wie die Miliz ſiegte,— das Herz blutete uns; wir hatten Dich aus den Augen verloren; vergebens ſuchten wir Dich auf dem Kampfplatz, in der Umgegend. Du warſt 09 zu finden. End⸗ lich erhielten wir in einer Huͤtte wo Du ver⸗ wundet lagſt, Nachricht von Deinem Leben. Daß Du und kein anderer der Verwundete warſt, leuchtete aus der Vorſicht mit welche Du Dich verborgen hielteſt, auch aus der ge nauen Beſchreibung welche die Frau uns vo Dir machte, hervor. Du warſt ſeit einigen Tage ſchon wieder fort, wir folgten Deiner Spur, und fanden zwar nicht Dich, aber doch dis Gewißheit daß Du da geweſen, bei einem ſchon in Verweſung uͤbergehenden menſchlichen Koͤrper; wir fanden nemlich eine wohlbezeich⸗ nete Reiſeroute nach Neapel, zwar mit kei⸗
ner Namensunterſchrift aber doch von Deiner Corallo II. 16


