Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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234 im Gefaͤngniß ſich befaͤnden, der Abt ſchwer

verwundet danieder laͤge, Laurette, deren

eerhaltene Wunde nicht ſo gefaͤhrlich war, mit

einer Dame verſchwunden, und mein Liebling, der die Beiden haͤtte ermorden wollen, geflo⸗ hen ſey. Der Abt welcher ſo weit wieder hergeſtellt war, um ſprechen zu koͤnnen, er⸗ zaͤhlte mir, daß er gleich nach meiner Abreiſe

vpon ſeiner Schweſter die Nachricht erhalten: ſaß ſie damals, als ſie ihre Tochter in Rom aaubte, wahrſcheinlich getäuſcht ſey; denn

ſie waͤre noch nicht fern von Neapel ge⸗

woeſen, ſo waͤre ſie auch ſchon uͤberfallen und

weit weg nach einem duͤſtern Schloße gefuͤhrt, wo man ſie bis jetzt in engem Gewahrſam gehalten haͤtte. Doch haͤtte ſie durch ihre Ge⸗ dult und feſten Glauben an Gott ſich das

Heerz ihres Gefangenwaͤrters zu erringen ge⸗

wußt, und dieſer ſey nun mit ihr geflohen,

und ihr treuer Begleiter zu ihm, wo ſie 4 von ihrer Tochter Nachricht erwarte, gewor⸗ den. Der Barbar, welcher ſie ſo lange in engern Gewahrſam haͤtte halten laſſen, waäͤre der Marcheſe Marco del Pecco. Und