Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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bleiche Gefangene, der nichts weniger glaubte, als ſein letztes Stuͤndlein haͤtte geſchlagen, zitternd und bebend herbeigefuͤhrt.

In der baͤngſten Furcht, und in Angſt⸗ ſchweiß gebadet, warf er ſich vor Corallo nieder, und flehete um Gnade.

Steh auf! Pfaffe, Dir ſoll nichts ge⸗ ſchehen, verſicherte ihm dieſer,obwohl mit Deinem Tode, ein Ungeheuer weniger auf Er⸗

den waͤre; Du ſollſt nur blos die Schaͤtze da

theilen helfen, weil Du ihren Werth beſ⸗ fer kennſt.

Durch die Verſicherung Corallo's muthi⸗

ger gemacht, verſuchte er die Raͤuber zu er⸗

mahnen, von den Guͤtern Gottes ja nichts anzuruͤhren, weil auf jedem der kleinſten

Theile, Bann und Fluch ruhe; ſie ſollten da⸗ gegen, wollten ſie Verzeihung ihrer vielen

Suͤnden ſich erwerben, und eine Stufe im Himmel ſich erbauen, ihren Hauptmann ver⸗ mogen, ihn mit den Schätzen nach fänem 8

Kloſter zuruͤck zu ſchicken.

Lachend riethen ihm einige Raͤuber, ja das 1 Maul zu halten, wenn er nicht befuͤrchten

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