ner,—„bleib nur e hier, ich will es ſcon verantworten./
„Wenn ihr das meint, Pater Guſebius, ſo will ich hier noch ein Viertelſtuͤndchen bei dem offnen Thore harren,“ damit lehnte er die Thuͤr nur loſe an.
Nehrere Schritte kam der Abt ſeinem Gaſte der ſich immer mehr zu erholen ſchien, kriechend entgegen;„eine Ehre, die ſo leicht Keinem
wiederfuhr.“
„Welchem Zufall hat unnſer armes Kloſter eure angenehme Gegenwart zu danken,“ hob der noch halbſchlaftrunkene Abt, mit einem Schaafsgeſichte, an.
Corallo blieb die Antwort ſchuldig, denn
eben traten ſie in ein glaͤnzendes Gemach. Je⸗ ner befahl den Euſebius, doch ſogleich fuͤr die Erquickung des hohen geehrten Gaſtes und ſeiner Begleitung zu ſorgen. Doch Corallo bat, ſeinetwegen ja keinem Diener des Herrn zu beunruhigen, er bitte
nur von dem Herrn Abt eine minutenlange
geheime Audienz, und alsdann wuͤnſchte er
Ruhe. Dahei gab er ſeinen beiden Treuen


