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Am Ende iſt nichts da, als ein Schwarm Seeraben! ſagte der Capitain mit Lachen.
Die Hand auf die Bruſt haltend, betheuerte der Wäch⸗ ter, daß er Wahrheit berichte, worauf der Capitain entgeg⸗ nete: Wir wollen ſehen! Indem er ging, wandte er ſich noch einmal um und rief mir zu: Halten Sie die Kinder im Zaum, damit nicht etwa eine unnütze Aufregung ent⸗ ſteht. 4
Ich nahm mich zuſammen, ſprach ruhig, fühlte aber dabei, wie mir das Herz gegen die Rippen pochte. Es dauerte nicht lange, ſo kam der Capitain zurück. Weder an ſeinem Geſichte, noch an ſeinem Gange merkte ich eine Veränderung. Er holte aus dem Hauſe ein Piſtol und ſchoß es in die Luft. Sogleich kamen von allen Seiten Männer, Weiber und Kin⸗ der herbei. Als der größte Theil der Mitglieder unſerer Geſellſchaft verſammelt war, ſagte der Capitain, und zwar in einem Tone, als ob es ſich um die gleichgültigſte Sache der Welt handelte: In einer halben Stunde etwa wird uns wahrſcheinlich eine Schaar von Wilden einen Beſuch ab⸗ ſtatten.
Hätte Jemand dieſe Worte mit ernſter Miene und in einem ängſtlichen Tone geſprochen, ſo wären ſie ſicher ge⸗ eignet geweſen, die ganze Geſellſchaft mit Furcht und Ent⸗ ſetzen zu erfüllen. So aber hatte es den Anſchein, als wiſſe man nicht recht, was man von der Sache denken ſolle, ja Einige ſchienen ſogar geneigt zu ſein, die Aeußerungen des Capitains für einen Scherz hinzunehmen. Sie mochten es nicht für möglich halten, daß man von einer Angelegenheit
der Art in ſolcher Ruhe ſprechen könne.


