kraft verlieren. Unterſuchungen, die wir mit Mikroſkopen anſtellten, ergaben, daß es gallertartige Molusken und Krabben waren.
Thierchen dieſer Art ſind es, die einen flammenden Glanz um unſer Schiff verbreiten. Unter dem Kiele ſieht man bis⸗ weilen in einer Tiefe von 6 bis 10 Fuß feurige Kugeln von der Dicke eines Stückfaſſes. Einen wunderbaren Anblick gewährt es, wenn ein Schwimmvogel ſich auf das Meer niederläßt. Da leuchtet und funkelt das Meer rund um ihn her, und wie beim Schiffe, bezeichnet ein leuchtender Streifen ſeine Bahn. Größere Fiſche haben einen Kometenſchweif hinter ſich, der oft aus einer Tiefe von 20 bis 30 Fuß empor⸗ ſchimmert. In der Nacht war unſer Schiff häufig von einer ſolchen Helle umgeben, daß man auf dem Verdeck leſen konnte; einen Augenblick darauf waren wir von tiefſter Dunkelheit eingehüllt. Meergras und andere Gegenſtände, die wir des Nachts in der Dunkelheit aus dem Meere emporhoben, gaben einen hellen Schein von ſich, der nach und nach ver⸗ ſchwand. Eitkes der wunderbarſten Thiere, die ich bemerkte, iſt das Papierbrod oder der Argonaute. Dieſes Thier lebt in einer dünngerippten, bisweilen gegen acht Zoll langen Schale, in der es, wie im Schiffe, auf dem Meere zu ſegeln vermag. Zwei von den acht Armen, die floſſenartig er⸗ weitert ſind, erhebt es dann, um ſie gleich Segeln auszu⸗ ſpannen, während es die ſechs andern zum Rudern braucht. Wird es ſtürmiſch, oder droht ſonſt Gefahr, ſo zieht es die Segel ein und ſenkt ſich in den Grund.
Ich ſaß bei Nacht oft ſtundenlang am Bord und konnte mich nicht ſatt ſehen an den wunderbaren Gebilden des


