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„Wart', ich geb' Dir den Tölpel!“ rief Peterl und machte Miene, auf ihn loszufahren.„Wenn Du dem Reiter haſt helfen wollen, Du Feinſpinner, warum haſt Du dann ſeinen Gaul an Zügel und Gebiß feſt⸗ gehalten und biſt mit der Taſchen davon? Aber mei⸗ netwegen; wenn man mir net glauben will, ſoll man ihn nur durchſuchen. Ich hab' g'ſehen, daß er aller⸗ hand Schreiberei in der Taſchen hat; da wird's wohl drin ſtehn, was er für ein Kalfakter iſt!“
„Laßt ſehen!“ befahl der Kurfürſt, während Benoit erbleichend erkannte, daß es unmöglich ſei, ſich länger zu verſtellen, und den Dienern nicht wehrte, welche aus ſeiner Bruſttaſche mehrere Papiere hervorzogen und dem Fürſten übergaben.„Sieh da, der Schlüſſel zu Unſerer geheimen Chiffernſchrift! Wir werden uns Auskunft erbitten, wie der in Seine Hände kam! Und hier ein Brief, deſſen Handſchrift ich kennen ſollte! Sieh da, Herr Oheim von Leuchtenberg“, fuhr er fort, indem er dieſen herbeiwinkte und ihm das Blatt hinreichte.„Betrachten Sie einmal dieſe Züge und ſagen Sie, ob Sie die Schrift nicht erkennen!“
Der Herzog von Leuchtenberg, als ſtattlicher Land⸗ förſter gekleidet, warf einen flüchtigen Blick auf das Blatt und murmelte halblaut leſend:„„Die Wiener Depeſchen, durch Zufall verſpätet, gehen dieſen Abend


