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Er trat in die offene Thür, ſah ſich aber vergeblich nach Schiebele um, von dem nirgends eine Spur zu erblicken war. Die Ankunft des Zuges und die Angſt vor dem ihm bevorſtehenden Schickſal hatten den Burſchen vollkommen nüchtern gemacht; er hatte nach einem Aus⸗ weg der Rettung geſpäht und einen ſolchen gefunden, wie das offenſtehende Stubenfenſter zeigte. Raſch ent⸗ ſchloſſen hatte er es geöffnet, war hinausgeſtiegen und hatte ſich den Anſchein gegeben, als ſei er beſchäftigt, noch etwas an den dort angebrachten Guirlanden und Kränzen zu ordnen. Er ſtieg auf eine in der Nähe lehnende vergeſſene Leiter und gelangte ſo un⸗ beachtet und unangehalten durch die Menge, welche ihn allgemein für einen Gärtner hielt, der ſich bei der Ver⸗ zierung des Hauſes verſpätet.
„Verdammt!“ rief der Dreher ärgerlich.„Jetzt iſt uns der Galgenvogel doch entwiſcht!“ Schimpfend und lachend drängte das Volk durcheinander und erzählte ſich, wie es den Burſchen wohl geſehen und nicht ent⸗ fernt geahnt, welche Bewandtniß es mit ihm habe. Das Gelächter und die allgemeine Luſtigkeit gingen aber bald in Entrüſtung und Unwillen über gegen die ſchändliche That. Durch Ausrufungen und Schimpf⸗ reden aller Art machten die bewegten Gemüther ſich
anfangs Luft, bald aber regte ſich die Luſt, von Worten 2*½


