Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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kommen; da wird er ein ſaures Geſicht machen, wenn er den Metzger entbehren ſoll.

Meinetwegen, ſagte dieſer;wenn er nicht will, ſo ſoll er ſich nach einem andern umſchauen. Meint er etwa, ich bin deswegen zu meiner Profeſſion zurück⸗ gekehrt, damit ich einem Andern den gehorſamen Diener mache? Hab's nur gethan, weil ich eingeſehen hab', daß das Herumfahren mit der Zeit doch nicht gut thut. Aber ſo iſt's nicht gemeint geweſen, daß ich nicht mein eigener Herr ſein ſollte.

Ja, ſagte der Schloſſer,ich werde wohl auch blau machen müſſen an dem Montag. Das muß wahr ſein: ſeit wir die neue Freiheit haben, löſt eine Lu⸗ ſtigkeit die andere ab. Bald heißt es wählen, bald gibt's ein neues öffentliches Gericht, bald ein Leichen⸗ begängniß, wie das heutige iſt. Das iſt ein Leben wie beim lieben Gott in Frankreich.

Der Dreher Gerbel hatte inzwiſchen, vom Rathe abgewendet, ein auf dem Tiſche liegendes Zeitungs⸗ blättchen ergriffen und flüchtig darin geleſen. Er hatte dabei einen Theil des Geſprächs der beiden Burſchen vernommen und miſchte ſich nun darein, indem er das Blatt wieder auf den Tiſch legte.Allerdings, ſagte er,das Schwurgericht wird uns merkwürdige Dinge bringen. Da leſe ich gerade in dem neuen