Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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die Thorheit beging, es, wenn es beſtand, wie ein Kleinod aufzubewahren.

Statt es zu vernichten, wollen Sie ſagen? fiel Overbergen ein.O tadeln Sie nicht, daß das unter⸗ laſſen wurde! Es iſt der redendſte Beweis für die Rechtlichkeit Ihres Geſchlechts! Es ſollte dadurch im⸗ mer noch die Möglichkeit offen erhalten werden, das von Ihrem Ahnherrn geraubte Gut an den rechtmäßi⸗ gen Beſitzer gelangen zu laſſen! Sie ſehen, Ihr Herr Vater ſchweigt auf Ihre Fragen, fuhr er dann fort. Nach der Beſtätigung, die hierin liegt, werden Sie in meine Reden wohl keinen Zweifel mehr ſetzen.

Der alte Graf hatte ſich bereits ſeit einiger Zeit gewiſſermaßen ohne Wiſſen und Willen auf eine an der Wand hinlaufende Ruhebank niedergelaſſen und ſah wie ein Geiſtesabweſender vor ſich hin. Jetzt ſank auch Clemens niedergeſchmettert neben ihn. Beide bil⸗ deten eine Gruppe des Jammers, welche Overbergen lächelnden Auges betrachtete.

So ſind wir ruinirt, ſtöhnte der Vater in herz⸗ brechendem Tone.Wir ſind Bettler! ſeufzte Clemens verzweiflungsvoll.

Overbergen labte ſich noch einen Augenblick an der Vernichtung beider Männer, die ihm eben noch ſo her⸗ riſch gegenüber geſtanden; dann trat er etwas näher