Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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eine Aufforderung einzutreten hielten, ſchon auf der

Schwelle. Es waren acht Männer, bürgerlich und ſchlicht gekleidet, wie der Drang des Augenblicks ſie von der Beſchäftigung des Tages und Berufs hinweg⸗ gerufen hatte. Wohl mochten die ſchön und reich ge⸗ ſchmückten Räume des Schloſſes noch keine Beſucher geſehen haben, welche ſo ohne allen herkömmlichen Schmuck mit deſſen erſtem Bewohner zu ſprechen be⸗ gehrten. Vielleicht war es eben das Ungewohnte die⸗ ſes Anblicks, was ihm etwas Imponirendes gab, denn dieſe Wirkung äußerte er unverkennbar auf die Anwe⸗ ſenden. In den Mienen aller war Betretenheit, wenn nicht gar Furcht zu leſen; ſelbſt der General ſchien einen Augenblick ſchwankend, welchen Ton er anzu⸗ ſchlagen habe. Doch war es wirklich nur ein Augen⸗ blick, im nächſten ſchon trat er den Bürgern mit jenem Ausdruck der Unbefangenheit entgegen, der ein Ergeb⸗ niß langjähriger Uebung in Kreiſen iſt, in denen es nicht ſelten als Vorzug gilt, das Geſicht zu einer ſte⸗ henden Maske zu machen, hinter welcher Alles gleich verträglich wie undurchdringlich verborgen liegen kann.

„Sie wünſchen Seiner Durchlaucht aufzuwarten, meine Herren?“ begann er.„Ich bedauere, Ihnen wieder⸗

holen zu müſſen, daß dies heute nicht angeht. Seine