Uicht hab' ich bethörend nachgeſtaltet,
Heil, wenn Dich beim Fahrewohl die Stunde
Was ins Daſein ruft die flücht'ge Zeit: Nach dem Einen, was im Menſchen waltet,
Wandellos in der Vergänglichkeit, nach dem einen Diele ging mein Lauf—
Schatten ſelber kann die Kunſt beleben Und als wirklich zaubert ſie herauf,
Was ſich nie und nirgends hat begeben!
Sei gegrüßt denn, mir zum kurzen Bunde Freundlich, ob auch ungekannt, vereint!
Nicht gerent, vielleicht Dein Ange weint: Wenn Dein Berz mit höh'rem Schlag empfunden Einen Anklang ew'ger Harmonie— Was im Herzen liebend Raum gefunden, Das allein veraltet nie!
München, im Februar 1369.
Herman Schmid.


