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los in ihrer Gewalt und die geprieſene unerſchöpfliche Kraft des Landes in eine Vorrathskammer verwandelt, aus der ihre Soldaten ſich üppig ernähren, anſehnlich bereichern und doch noch unzähliges Gut der Vernich⸗ tung weihen konnten. Zerſtörung waltete überall; hieß es doch, daß man in Oeſterreich zwar nicht glaube, das Land für immer beſitzen und behalten zu können, daß aber eben deswegen von Wien aus der geheime Befehl ergangen ſei, Land und Volk von Baiern ſo gründlich zu verwüſten und auszuſaugen, daß beide im Falle der Zurückgabe über ein Menſchenalter hinaus nicht im Stande ſein ſollten, ſich zu regen oder zu er⸗ holen. Trauerbotſchaft auf Trauerbotſchaft traf im ver⸗ ödeten Kaiſerpalaſt zu Frankfurt ein, jede hallte wieder vom Jammerruf des gemarterten Volkes, jede vom Blut der Erſchlagenen! Keine einzige Waffenthat gelang, Graf Törring zählte ſeine Schlachten nur nach Niederlagen, und um das Maß zu füllen, brachen zwiſchen den bai⸗ riſchen Generalen und den franzöſiſchen Anführern gleich bei den erſten Anläſſen Zwietracht und Mißhelligkeiten aus, die jedes erfolgreiche Zuſammenwirken hinderten oder ganz unmöglich machten. Keiner wollte ſich dem andern unterordnen, keiner dem andern die Ehre eines guten Plans oder die Ausführung eines glücklich er⸗ ſonnenen Entwurfs gönnen; er verſagte ſeine Zuſtim⸗


