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weſen: o ſo waͤre uns der heutige Freu⸗
dentag nicht geworden. Auf jeder mil⸗
den Gabe— ſie ſey auch noch ſo klein — ruht doch immer der Segen des Hoͤchſten, wenn ſie aus reinem Herzen
und ohne Hoffnung einer Vergeltung
gegeben wird. Sie iſt ein Saamenkorn, das reichliche Fruͤchte traͤgt. Unter Got⸗
tes Leitung bringt ſie uns oft auf Erden
ſchon großes Heil. Merkt euch das euer Leben lang, ihr lieben Kinder! Gebt
den Armen gerne, ſucht andern einen
frohen Tag zu machen, gleicht eurer Mutter! Helft andern aus der Noth, und euch wird auch geholfen werden! Erbarmet euch, und ihr werdet auch Erbarmen finden. Freudig werdet ihr dann auf Gott vertrauen koͤnnen, und die felſenfeſte Wahrheit auf der zerbrech⸗ lichen Eyerſchale da, die heute ſo ſchoͤn in Erfuͤllung ging, wird auch fernerhin X


