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Die Ostereyer : eine Erzählung zum Ostergeschenke, für Kinder / von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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ſpraͤch mit ihr an. Sie aber war in ihren Reden ſehr vorſichtig und zuruͤck⸗ haltend. Sie blickte ihn nur ſehr ſchuͤch⸗ tern an, als wollte ſie ihn erſt ausfor⸗ ſchen, ob ſie ihm als einem ganz Fremden wohl auch trauen duͤrfte.

Edle Frau, ſagte endlich der Pil⸗ ger, habt keine Furcht vor mir. Ihr ſeyd mir nicht ſo fremd, als ihr den⸗ ket. Ihr ſeyd Roſalinde von Burgund. Ich weiß auch gar wohl, was fuͤr ein hartes Schickſal euch zwang, zwiſchen dieſen rauhen Felſen eine Zufluchtsſtaͤtte zu ſuchen. Auch euer Gemahl, von dem ihr nun ſchon drey Jahre getrennt ſeyd, iſt mir recht wohl bekannt. Seit ihr hier in dieſer abgelegenen Gegend wohnet, hat ſich in der Welt vieles ge⸗ aͤndert. Wenn euch je noch daran liegt, von dem guten Arno von Lindenburg zu hoͤren, und das Andenken an ihn in