vor aller Welt verborgenen Thale einen ſo ruhigen Aufenthalt fand.“
„Hier wollte ich nun weilen, bis mein Gemahl aus dem Kriege zuruͤck kom⸗ men, und unſre Habe dem unrechtmaͤſſi⸗ gen Beſitzer wieder entreiſſen wuͤrde. Von Zeit zu Zeit zog Kuno aus dem Ge⸗ birge in die bewohntere Welt, Kunde von dem Kriege einzuholen. Allein immer kehrte er mit traurigen Nachrichten zu⸗ ruͤck. Immer noch waltete der boͤſe Hanno in unſrem Lande, immer noch dauerte der Krieg an den Grenzen mit abwechſelndem Gluͤcke fort. Nun aber iſt es ſchon bald ein Jahr, daß mein guter Kuno krank iſt, und ſeit der Zeit weiß ich nichts mehr von meinem theuren Vaterlande, und von meinem lieben Gemahl. Ach, viel⸗ leicht fiel er ſchon lange unter dem Schwerte der Feinde! Vielleicht kam Hanno, der mir mit ſeinen Leuten ſo na⸗


