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Die Ostereyer : eine Erzählung zum Ostergeschenke, für Kinder / von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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chen in Angelegenheit meines Herrn weit

umher. Da hab' ich mich in dieſem wal⸗ digen Gebirge verirrt. Die Nacht uͤber⸗

fiel mich. Auf einmal ſtuͤrzte ich in der Finſterniß, ſamt meinem Pferde, den ſtei⸗ len Abhang dort herunter in dieſe Tiefe. Dem Pferde, das gut auf den Beinen iſt, geſchah nichts. Aber ich habe mich da an dem Fuße beſchaͤdigt, daß ich nicht mehr gehen, und mich nicht einmal mehr auf das Pferd ſchwingen kann. Indeß iſt's ein Wunder, daß Mann und Roß nicht ſogleich zu Grunde gingen. Ich kann Gott nicht genug danken! Ich verband mir die Wunde; aber das Wund⸗ fieber ſetzte mir hart zu. Ich hatte mich ſchon darein ergeben, zwiſchen dieſen Felſen Hungers zu ſterben. Da erſchienſt

du mir, guter Juͤngling wie ein En⸗ gel des Himmels. Sag' doch an, wie

kommſt du hieher in dieſe menſchenleere, einſame Wuͤſte?