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Die Ostereyer : eine Erzählung zum Ostergeschenke, für Kinder / von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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irdene Schuͤſſel voll heiſſer Milch auf⸗ getragen⸗ darein Eyer geſchlagen wa⸗ ren. Jedes Kind hatte ein neues ir⸗ denes Schuͤſſelchen vor ſich ſtehen. Je⸗ e des bekam nun ſeinen Theil und ließ 3 ſich's treflich ſchmecken. Hierauf fuͤhr⸗ rete die Frau die Kinder durch eine Sei⸗ 6 tenthuͤr des Gaͤrtchens in das kleine r Tannenwaͤldchen, das an den Garten ſtieß. Zwiſchen den jungen Taͤnnchen le waren hie und da ſchoͤne gruͤne Raſen⸗ plaͤtze Da ſagte die Frau den Kin⸗ 3⸗ dern, jedes ſolle aus Moos, mit dem xe die Felſen und Baͤume umher reichlich d bewachſen waren, ein kleines Neſtchen machen. Sie gehorchten mit Freuden. Denjenigen Kindern, die nicht zurecht kommen konnten, mußten die geſchick⸗ tern helfen. Jedes mußte ſich ſein R. Veſche zuiht wohl merken.

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