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Die Ostereyer : eine Erzählung zum Ostergeschenke, für Kinder / von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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gehen von Morgen bis Abend außer dem Hauſe uͤberall umher und ſcharren und ſuchen ihr Futter ſelbſt auf. Vie⸗ le tauſend Koͤrnlein, die beſonders zur

Aerntezeit und bey dem Dreſchen ver⸗

loren gingen, kommen ſo noch den Menſchen zu gut. Die Hennen leſen ſie fleißig auf und geben uns Eyer da⸗ fuͤr. Die aͤrmſte Wittwe, die ſonſt kein Hausthier halten konnte, vermag doch noch eine Henne, und das taͤgliche Ey iſt ein taͤgliches Almoſen fuͤr ſie.“

Auch die zwey Kinder der Frau ſahen nun ein, woran ſie im Ueber⸗ fluſſe nie gedacht hatten, was die Eyer fuͤr guͤtige Geſchenke Gottes ſeyen. O wie froh waren ſie, als ſie hie und da morgens ein Ey in Milch eſſen konnten! Wie gut fanden ſie nun manche Speiſe, die ihnen vorhin nicht recht genießbar ſchien, weil das Ey