— 22— ohne Schwert, dem Reiche eine Graͤng d feſte erhalten hat, ſo werde ich darauf l antragen, daß ihr der Kaiſer geſtatte, r eine weiße Taube mit einemi gruͤnen g Oelzweige in ihrem Wappen zu fuͤh⸗t ren.“ r
Othilia ſagte:„Das haſt du ſehr b gut ausgedacht, und mußt es zu Stan⸗ d de bringen. Indeſſen moͤchte auch ich d der lieben Emma eine kleine Freude r machen.“ Sie winkte ihrer Tochter. Agnes ging hinaus— und uͤber eine kleine Weile flog das Taͤubchen herein. Agnes hatte es in einem Koͤrblein mit⸗ gebracht, allein ihrer kleinen Freundinn bisher nichts davon geſagt. Das Taͤub⸗ chen ſetzte ſich nun auf Emmas ausge ſtreckte Hand. Zu Emmas freudigem Erſtaunen hatte es einen goldenen Oel⸗
zweig mit goldenen Blaͤttchen im Schna dene Oelzweig, das ſchoͤne Sinnbild
bel. Othilia aber ſagte:„Der gol


