verfloſſenen Nacht zu Falkenburg vor⸗
gegangen war, fuͤr ſie jetzt noch ein
Geheimniß, und es blieb ihnen nichts
anderes uͤbrig, als geduldig auf weitere Nachrichten zu warten. Die Sache war aber ſo gegangen:
Ritter Theobald, Frau Othilia und
Fraͤulein Agnes hatten ſich am verigen
Abende vergnuͤgt und ohne Sorge zu Tiſche geſetzt. Die Sonne neigte ſich bereits zum Untergange. Ihre feurigen Strahlen ſchienen durch die runden Fen⸗
ſterſcheiben, und erleuchteten den alter⸗
thuͤmlichen Speiſeſaal. Da meldete ein
Kriegsknecht die zwei Pilger. Der Rit⸗
ter befahl, ſie gut zu bewirthen.„Nach Tiſch, ſagte er, will ich ſie ſprechen. Da ſollen ſie herauf kommen, und uns von ihrer Pilgerfahrt erzaͤhlen. Gebt
ihnen indeſſen einen Krug Wein, da⸗
mit ſie geſpraͤchig werden.“ Der Knecht ging, und Agnes freute ſich ſchon zum
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