Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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ungefaͤhr von gleichem Alter war, naͤ⸗ herte ſich nun auch dem Ritter und ſagte weinend:Edler Mann! Seyd mein Vater und verſtoßt mich nicht!

Ritter Theobald ſtand ernſt da, hielt nach ſeiner Art mit der Hand das Kinn, und blickte ſchweigend zur Er⸗ de. Agnes weinte und ſagte:Lieber Vater, erbarme dich ihrer! Sieh, als mein Taͤublein von dem Raubvogel ver⸗ folgt wurde und ſeine Zuflucht zu mir nahm, ſagte die Mutter: Die Un⸗ gluͤcklichen, die ihre Zuflucht zu uns nehmen, ſollen wir nicht verſtoßen. Sie freute ſich, daß ich mit dem ar⸗ men Thierchen Mitleid hatte. Und die⸗ ſes liebe Fraͤulein und ihre Mutter ver⸗ Rienen ja doch mehr Mitleid und Er⸗ barmen, als eine Taube. Errette ſie aus den Klauen dieſer boͤſen Ritter, die den Raubvoͤgeln gleichen.

Der Ritter antwortete geruͤhrt: