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Fenſter herein. Der einzige Altar glaͤnzte wie weißer Marmor, und war einfach mit Golde verziert. Die ſchoͤn⸗ ſte Zierde aber war das Gemaͤhlde. Die ungemeine Lieblichkeit der Farben, und die Anmuth der Geſtalten ruͤhrte Jedermann. Es ſtellte die heilige Fa⸗ milie vor. Die heilige Jungfrau ſaß, mit ihrem goͤttlichen Kinde auf dem Schooße, am Eingange ihrer Huͤtte, deren Waͤnde mit Reblaub bewachſen waren. Der fromme Pflegvater both dem Kinde ein zierliches Koͤrbchen mit Trauben dar. Beyde Aeltern blickken voll Zäͤrtlichkeit auf das Kind, und das Kind erhob andaͤchtig die zu⸗ ſammengelegten Haͤndchen und blickte mit unausſprechlicher Andacht zum Him⸗ mel. Auf einer Seite war etwas von einem Tiſchchen mit weiblichen Arbei⸗ 6


