Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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115 von ganzem Herzen, und unter heißen Thraͤnen fuͤr ſeine guͤtige Schickung.

Hierauf ſprach der Bruder zur Schweſter:Aber nun ſag' mir doch, liebſte Schweſter, wie um des Him mels willen du hieher gekommen biſt,

und wie du dich ſo tief in den Wald hinein wagen konnteſt?

Wir ſind nicht ſo tief im Wal

de, als du denkſt, ſagte Luiſe. Der

Wald iſt hier ſchon beynahe zu Ende, und beſtaͤndig gehen da Leute hin und her. Die Kapelle iſt mir ſchon lange mein liebſtes Plaͤtzchen. Im Fruͤhlin⸗ ge und im Sommer gehe ich, wenn das Wetter ſchoͤn iſt, an den Sonnta⸗ gen Nachmittags oder auch an andern Tagen, an denen ich fruͤher Feyerabend bekomme, faſt immer hieher. Der