Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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Magd, die nicht leſen konnte, hatte es bey dem Aufraͤumen in dem Zimmer des Verſtorbenen in die Haͤnde bekommen, und es als unnüuͤtz zerriſſen und wegge⸗ worfen. Ach, viele tauſend Male dach⸗ te ich ſchon an den Bruder! Wir erkun⸗ digten uns auch uͤberall nach ihm; allein alle Erkundigungen waren vergebens. Das Buͤchlein da iſt alles, was ich noch von ihm habe. Obwohl ich es nicht aus ſeiner Hand erhielt, ſo ſteht doch ſein Namen, von ſeiner Hand geſchrieben, darinnen, und es iſt mir deßhalb ein hoͤchſt ſchaͤtzbares Andenken. Ich fand es unten in dem kleinen Koffer, der un⸗ ſere geringe Habſeligkeiten enthielt. Als der Vater den Bruder zuruͤck gelaſſen, und ihm ſeine Kleidungsſtuͤcke ausgepackt hatte, ward das Buͤchlein uͤberſehen; ſo blieb es in meinen Haͤnden.