abnehmen, ob Er dieſen Ehrlieb kenne. Mein Vater war Beamter jenſeits des Rheins. Der Krieg und die feindliche Beſitznahme des Landes noͤthigten ihn, unſer geliebtes Vaterland zu verlaſſen. Sein Fuͤrſt, der ſelbſt alles verloren hatte, war außer Standes, ihn weiter zu unterſtuͤtzen. Die Lage des guten Vaters wurde ſehr traurig. Die Mut⸗ ter ſtarb vor Jammer und Elend. Der Vater fuͤhlte den Verluſt dop⸗ pelt, weil zwey Kinder, mein Bruder und ich, es ihm ſehr ſchwer machten, umher zu reiſen und Dienſte zu ſuchen. Ein Buͤrger des Staͤdtchens, wo die Mutter ſtarb, ein braver Kupferſchmied, der keine Kinder hatte, erboth ſich, den Bruder einſtweilen anzunehmen. Ich reiste mit dem Vater weiter— weit, weit fort. Auf einmal wurde der Vater auch krank, und ſtarb nach wenigen Ta⸗
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