an, wenn ich dearuͤber nachdenke. Sieh, als wir beyde ſo unter Thraͤ⸗ nen betheten, da kam das glaͤnzende Voͤgelein herein— und zuͤndete mir gleichſam mit dem Lichte dahin, wo dieſe Blaͤtter verborgen waren. Ja, wahrhaftig, Gott lenkt alle, auch die kleinſten Dinge. Gottes heilige Vorſehung waltet uͤber uns. Nichts kommt von ungefaͤhr. Ohne Gottes Wiſſen faͤllt auch nicht ein Haar von unſerm Haupte. Merke dir dieß dein Leben lang, und vertraue ſtets auf Ihn, beſonders zur Zeit der Noth. Ihm iſt es leicht, zu helfen und zu retten. Er braucht uns keinen leuchten⸗ den Engel zu ſenden; Er kann es durch ein befluͤgeltes Wuͤrmchen!
Die Mutter konnte vor Freude nicht ſchlafen. Bald nach Anbruch des Tages machte ſie ſich auf den Weg zum Richter. Der Richter ließ


