Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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te erfriſchend und ſtaͤrkend herein. Das Abendroth verglimmte bereits am Ran⸗ de des wolkenloſen, heitern Himmels, und ſchoͤn und klar ſchien der halbe Mond in das kleine freundliche Stuͤb⸗ chen, und mahlte die lichten Vierecke der geoͤffneten und die hellen, runden Scheiben der geſchloßnen Fenſter, ſammt

dem Reblaube, das ſie umkraͤnzte, auf dem reinlichen Boden ab. Ihr klei⸗. ner Ferdinand, ein Knabe von ſechs Jahren, ſtand in der Fenſterecke an den Sims gelehnt, und auch ſein bluͤ⸗ hendes Angeſicht und die gelben Locken waren, nebſt einem Theile des weißen, reinlichen Hemdaͤrmels und des ſchar⸗ 1 lachrothen Weſichens, hell und lieblich

vom Monde beleuchtet. Die arme Frau ſaß wohl ſo da, D um auszuruhen. Allein ſo ſchwer ihr die Laſt des heißen Tages geworden war, ſo druͤckte ſie noch ein ſchwereres