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ſang gar nicht genug loben.„Du mußt ihm ein ſchoͤnes Stuͤckerl pfeifen lehren!“ ſagte einmal der Tyroler. Karl glaubte, der Alte ſcherze; er wuß⸗ te noch nicht, daß man Voͤgel abrichten koͤnne. Der Tyroler langte eine kleine Pfeife, die er ein Flaſchenetlein nannte, hervor.„Eny, ſagte Karl, das iſt ja eine unvergleichlich ſchoͤne, kleine Floͤte von Elfenbein!“ Der Tyroler ſpielte ihm ein Taͤnzchen vor, und zeigte ihm die Griffe. Karl war uͤber den hellen, reinen Ton entzuͤckt, faßte, da er ſehr viel Talent zur Muſik hatte, alles ſehr leicht, und konnte bald ein jedes Stuͤck⸗ chen, das er hoͤrte, ſogleich ſpielen. Er ſpielte nun dem Vogel ſehr oft ein und das naͤmliche Stuͤckchen vor, und als der Vogel es endlich das erſte Mal ge⸗ nau und ohne Fehler ſang, huͤpfte Karl vor Freude, und die Mutter ſagte laͤ⸗ chelnd:„Mache nur, daß du deine


