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uͤberdies hatte er auch ſchon angefangen, Latein zu lernen. Als ſie eines Mor⸗ gens eben bekuͤmmert daruͤber nachdach⸗
te, wurde das kleine Gloͤcklein in der Kapelle gelaͤutet. Die gute, fromme
Tyrolerinn kam eilig herein, und ſagte, der Herr Pfarrer aus dem Dorfe jen⸗ ſeits des Berges werde heute die heilige Meſſe dahier leſen. Frau von Erlau begab ſich mit ihrem Karl ſogleich in
die Kapelle. Der Pfarrer hielt eine
kleine Anrede, die ihr ſehr zu Herzen ging. Sie ſprach nach dem Gottes⸗ dienſte mit ihm, und fand an ihm einen ſehr einſichtsvollen, frommen, liebrei⸗
chen Mann. Er verſprach, die noͤthi⸗
gen Buͤcher zu beſtellen, und dem Kna⸗
ben jeden Nachmittag ein Paar Unter⸗
richtsſtunden zu geben, wenn er ſich
uͤber den Berg bemuͤhen wollte.
Karl verſtand ſich dazu mit Freu⸗ den, und war, ſeit er wieder ein be


