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„Ja ja, im Luͤgen,“ fiel der Mayoral ein.
„Darin erkenne ich in Euch meinen Meiſter,“ entgegnete Anton, indem er ſich verbeugte.„Aber ſprecht aufrichtig,“ fuhr er darauf, zu mir gewandt, wieder fort,„ſaht Ihr wohl je in Euerm Leben Maulthiere, die mit den unſeren verglichen wer⸗ den koͤnnten? Hier die Coronela kam aus den koͤniglichen Staͤllen, weil ſie ein Auge verloren hatte, haͤtte ſie beide eingebuͤßt, haͤtte man ſie vielleicht zum Mitgliede des Raths von Caſtilien ernannt! Auch der Capitano dort hat große Ver⸗ dienſte, ich bin ganz entzuͤckt uͤber ſeine vortreffli⸗ chen Eigenſchaften. Er weiß beſſer als eine Uhr, wenn es Mittag iſt, und haͤlt um ſeine Mahl⸗ zeit ſo hoͤflich an, wie es nur eine Chriſtenſeele zu thun vermag; bekommt er nichts, koͤnnen ihn
weder Geld noch gute Worte von der Stelle bringen.“
„Wie alt iſt denn das Thier?“ fragte hier der franzoͤſiſche Prieſter in dem ihm eigenthümli⸗ chen pathetiſchen Tone.
„Ich habe ſeinen Taufſchein nicht geſehen,“ verſetzte Anton,„ſeine Mutter aber, das weiß ich, war aͤlter als er. Hier die Manchega,“ fuhr er darauf fort,„iſt ein Thier, eines Monar⸗ chen wuͤrdig. Sie iſt zwar nicht ſo klug, wie der


