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dere Regierung, und in Biscaya und Guipuzcya koͤnnen die Befehle des Koͤnigs nur dann in Aus⸗ fuͤhrung gebracht werden, wenn ſie von der Pro⸗ vinzial⸗Regierung gebilligt worden. So eiferſuͤch⸗ tig aber auch die Biscayer auf ihre Freiheit ſind, ſo haͤngen ſie dennoch ungemein an der ſpaniſchen Monarchie, deren Unabhaͤngigkeit ſie ſtets nach ihren beſten Kraͤften vertheidigen halfen.
Es iſt ſeltſam, daß die Sitten der Bewohner dieſer Provinzen ſich, wie ihre Sprache, in ihrer urſpruͤnglichen Reinheit erhalten haben, welche letz⸗ tere durchaus keine Aehnlichkeit mit den anderen Idiomen hat, und wie die Biscayer verſichern, ſo alt wie ihre Berge iſt. Sie haben eine große Ehrfurcht vor den Gebraͤuchen ihrer Vorfahren, und ihr offenes Geſicht, ihr ſtarker geſunder Koͤr⸗ perbau, und ihre Freundlichkeit und Gaſtfreiheit, machen ſie fuͤr jeden eſaden zum Gegenſtänd der Bewunderung.
Die natuͤrliche Schänheit der Weiber wird nos durch ihre Reinlichkeit erhoͤht; man ſieht die jun⸗ gen Maͤdchen mit nackten Fuͤßen, ihre Schuhe unter dem Arm, und eine ſchwere Laſt auf dem Haupte tragend, ſich leicht wie Gemſen uͤber die ſteilſten Pfade dahin bewegen. Bevor ſie eine
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