Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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Anhoͤhe, von Felſen zu Felſen zuruͤck, ohne mit Feuern inne zu halten, und ohne daß ſie ihren Zweck erreichen konnten.

In dieſen Scharmuͤtzeln kamen nicht ſelten mehrere Bauern, deren Wohnungen von den Fran⸗ zoſen zerſtoͤrt worden waren, mit Flinten bewaffnet zum Vorſchein, um, ſo gut dies zu thun in ihrer Macht ſtand, an dem Feinde Rache zu nehmen, wobei die Weiber ihre Gatten ermuthigten, indem ſie feurige, patriotiſche Lieder ſangen, in denen das Verdammungsurtheil jedes Franken unwider⸗ ruflich ausgeſprochen wurde. Selbſt ganz junge Kinder dienten uns als Spione; oft boten ſich ſieben⸗ bis achtjaͤhrige Knaben den Franzoſen zu Fuͤhrern an, und mit eigener Lebensgefahr fuͤhr⸗ ten ſie ſie dann unſerem Feuer entgegen.

Es ſchien, als ob um dieſe Zeit von den Franzoſen jedes moraliſche Gefuͤhl gewichen ſey; bei ihren gierigen Nachſuchungen nach Beute ent⸗ heiligten ſie die Kirchen, beraubten dieſelben mit frevelhafter Hand ihrer Kleinodien; erbrachen die Graͤber, und entweihten die Aſche der Todten, um ſich dafuͤr zu raͤchen, daß ſich die Lebenden ihrer Gewalt entzogen hatten. Ein ſolches Benehmen aber mußte die Grundſaͤulen der militairiſchen Disciplin erſchuͤttern, ohne welche kein Heer zu ſiegen oder ſeine Siege zu behhutenf vermag.