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Im November 1810, als General Foix von Maſ⸗ ſena nach Frankreich geſandt ward, wurde er von zweitauſend, und bei ſeiner Nuͤckkehr aus Frank⸗ reich von dreitauſend Mann escortirt, trotz dem aber befand er ſich bei Longa nahe bei Pancorbo in großer Gefahr. Aus den Privatdepeſchen der franzoͤſiſchen Generaͤle, welche wir auffingen, erſa⸗ hen wir, wie ſie ſich oft uͤber die Nothwendigkeit beklagten, ihre Diviſionen zerſtuͤckeln zu muͤſſen, um die Ruhe in den eroberten Provinzen aufrecht zu erhalten.
So taͤglich auf allen Seiten von einer be⸗ waffneten Bevoͤlkerung bedroht, wurden ihre Heere durch Nachtwachen und raſtloſe Anſtrengungen auf⸗ gerieben. Von Irun nach Cadiz befanden ſich dieſelben in einem Zuſtande fortwaͤhrender Blo⸗
kade, und ſie konnten ſich im eigentlichen Sinne
des Worts nur Herrn des Bodens nennen, auf dem ihre Fuͤße ſtanden. So wurden die Franzo⸗ ſen mit jedem Tage immer mehr und mehr ent⸗ muthigt, ſo daß ſie endlich ihre eigenen Schatten zu fuͤrchten begannen. Spanien ſchien ihnen nur ein Land voll Moͤrder; was ihnen die Kraft Boͤ⸗ ſes zufuͤgte, dafuͤr ſuchten ſie an der Schwaͤche und der Unſchuld Rache zu nehmen.—


