laſſen, verkändeten den Feinden bauno unſere Naͤhe.
Jenſeits des Or befindet ſich ein ungemein ſteiler Berg, auf den ein ſich windender Pfad hin⸗ auffuͤhrt, und auf dieſem zogen wir uns nun am naͤchſten Tage mit Sonnenaufgang im Angeſicht der Franzoſen zuruͤck.— Alle Bewohner Soto's begleiteten uns. Einer der jungen Maͤnner ward von dem Pfarrer beauftragt, fuͤr die heilige Mon⸗ ſtranz Sorge zu tragen, ein Anderer trug das ſil⸗ berne Crucifix, noch Andere Heiligenbilder und Banner; die Alten und Kranken wurden auf Trag⸗ bahren fortgeſchafft. Nur eine arme Frau, eine Wahnſinnige, die nicht mit fortgebracht werden
konnte, ward in einen Keller geſperrt, zuruͤckgelaſ⸗
ſen, nachdem der Pfarrer zuvor Todtengebete uͤber ſie geleſen hatte. Der Alcalde, welcher ſaͤmmtliche, mit Vogelflinten und Piken bewaffnete, Bauern verſammelt hatte, gebot ihnen den Vortrab zu bil⸗ den, und die Weiber und Kinder zu escortiren, welche unter Thraͤnen die wenigen Kuͤhe und Zie⸗ gen, die ſie in der Eile hatten zuſammenbringen koͤnnen, vor ſich her trieben.— Der Marſch ward von den jungen Maͤnnern beſchloſſen, welche die heiligen Reliquien trugen und den Pfarrer um⸗ gaben, der in ſeinem Prieſterornate, das Evange⸗ lium in ſeiner Hand, dahin ſchritt. Der ganze
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