Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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dem Feſte zu begeben. Lady Mary's zarte Ge⸗ ſundheit lieh ihr ſtets einen gültigen Vorwand, ſich von ſo glänzenden Geſellſchaften, die ihr kein Vergnügen gewährten, fern zu halten. Sie war daher ebenfalls zu Hauſe geblieben, und weilte einſam in ihrem Gemach, wie Osmond in dem

ſeinen.

Sie konnte indeß den natürlichen Wunſch nicht unterdrücken, ſich in ſeine Nähe zu begeben, als ſie ihn gegen Abend aus ihrem Fenſter, ein

Billdd tiefſter Schwermuth, im Park wandeln ſah;

aber ihr jungfräulicher Stolz ſprach dagegen.

„Ich will ihm nicht abſichtlich in den Weg treten,“ rief ſie aus,„ich bin ſchwach— ich muß auch einige Ruckſicht auf mich ſelbſt nehmen!“ Und um die Erinnerung an frühere, glücklichere Stunden zu entfernen, trat ſie zum Pianoforte, ſich bemühend, durch das Rauſchen der Saiten die Stimme in ihrem Innern zu uͤbertäuben.

Aber bei jedem Tone, den ſie anſchlug, ge⸗

dachte ſie ſeiner Lieblingsmelodieen, ſeines.