Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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ſer Rückſicht nicht zu täuſchen. Die Neigung,

betrachtet, nur Lady Mary nicht; ſie war in die⸗

die er für ſie empfunden zu haben ſchien, glaubte ſie, ſey verſchwunden, und ihr blieb nur noch die einzige Hoffnung, daß keine unwürdige Handlung den Glanz verdunkelt haben möchte, mit dem ihre Phantaſie ſo gern den Liebling iyres Herzens ſchmückte.—

„Ich könnte es tragen, auf ſeinem Grabe zu trauern,“ ſprach ſie oft zu ſich ſelbſt,„ich könnte über ſeinen Verluſt mein eignes Leben in

Thränen hinweinen, denn Freude würde ſich mit

meinem Jammer miſchen, wenn ich ſeines ewigen Heils gedächte, voll froher Hoffnung, ihm dort wieder zu begegnen; aber nie könnte ich erdulden,

ihn als ein Opfer der Verführung fallen, dem

Laſter hingegeben zu ſehen.“

Auf alle die freudigen Erwartungen, daß die alte Vertraulichkeit, der ſo bezaubernde Tauſch der Gefühle, wiederkehren würde, der ihr den

vergangenen Sommer auf goldenen Flügeln dahin⸗ ſchwinden ließ, leiſtete ſie unter tiefen Seufzern