„Dacht' ich's dech, daß es ſo kommen würde,“ rief der Graf, nachdem er Osmonds Poſtcript geleſen hatte, welches ihn von dem Schrecken befreiete, mit dem ihn der Anfang des Briefes erfüllte.„Dacht' ich's doch, daß er auf irgend eine Weiſe in's Elend rennen würde, da droben in dem verdammten Schlupfwinkel! Das Fieber wird mit einer Auszehrung enden!“
„O! Mylord, haben Sie Mitleid,“ unter⸗ brach ihn Lady Mary, auf die von Schmerz tief⸗ bewegte Gräfin blickend.„Theure, beſte Lady Arlington!“ fuhr ſie dann zu dieſer gewandt fort, indem ſie die Hand derſelben erfaßte, und ſie innig an ihr Herz drückte, wobei ihr indeß ſelbſt der Troſt fehlte, den ſie zu ſpenden verſuchte.
„Liebliche Tröſterin,“ erwiederte Lady Ar⸗ lington, während ſie ſanft durch die Thränen lä⸗ chelte, die ihre Augen füllten,„wo wäre ein Kummer ſo groß, den Ihre Theilnahme nicht zu lindern vermöchte!“„Aber Mylord,“ rief ſie darauf ihrem Gatten zu,„laſſen Sie uns keinen Augenblick verlieren; wir wollen hin zu ihm, auf


